Unsere Website bekommt einen neuen Anstrich!

Im Rahmen des Förderprogramms „100xDigital“ der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement wird unsere Website derzeit komplett neu entwickelt.

Das sind wir

Khetne Sorles ist eine Selbstorganisation von
Sinti:zze und Rom:nja in Köln.

„khetne sorles“ bedeutet auf Romanes „miteinander stark“ und symbolisiert unser zentrales Anliegen: die Gemeinschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Sinti:zze- und Rom:nja – Communities zu fördern.

Wir wollen gerade die jüngeren Mitglieder unserer Communities in ihren kulturellen Identitäten stärken. Die Traditionen unserer Kultur zu respektieren und gleichzeitig den eigenen Weg gehen – das muss kein Widerspruch sein!

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Unser Selbstverständnis:

Empowerment – miteinander stark werden

Empowerment bedeutet für uns, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre eigene Stärke (wieder)entdecken können. Viele Sinti:zze und Rom:nja erleben Ausgrenzung, Abwertung oder Unsichtbarkeit – oft ein Leben lang. Wir setzen dem etwas entgegen: Vertrauen, Austausch und gegenseitige Unterstützung.

In unseren Angeboten stehen die Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnisse der Community im Mittelpunkt. Wir arbeiten partizipativ und auf Augenhöhe. Jede Person entscheidet selbst, was sie teilen möchte und was nicht. Besonders wichtig ist uns, auch jene zu stärken, die mehrfach diskriminiert werden – etwa Frauen, junge Erwachsene oder queere Menschen.

Empowerment heißt für uns: nicht angepasst werden, sondern handlungsfähig sein. Nicht schweigen müssen, sondern eine Stimme haben. Nicht allein bleiben, sondern gemeinsam Zukunft gestalten.

Rassismuskritische Bildungsarbeit – verstehen, verändern, handeln

Rassismus wirkt nicht nur in offenen Anfeindungen, sondern auch in Strukturen, Routinen und unbewussten Annahmen. Deshalb verstehen wir rassismuskritische Bildungsarbeit als einen Prozess, der zum Nachdenken anregt – und zu Veränderung ermutigt.

Wir arbeiten mit Fachkräften aus Bildung, Verwaltung, sozialen Einrichtungen und der Arbeitswelt. Statt abstrakter Theorie setzen wir auf konkrete Erfahrungen und echte Begegnung. Unsere Formate laden dazu ein, zuzuhören, Fragen zu stellen und die eigene Praxis zu reflektieren.

Ziel ist nicht Schuldzuweisung, sondern Handlungssicherheit. Wer Rassismus erkennt, kann Verantwortung übernehmen – im eigenen Arbeitsalltag und in den Institutionen, die unsere Gesellschaft prägen.

Biografische Theaterarbeit

Biografisches Theater ist für uns ein kraftvolles Werkzeug. Es verbindet persönliche Erfahrungen mit künstlerischem Ausdruck und macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt. Die Geschichten, die hier erzählt werden, sind keine Rollen – es sind echte Lebensrealitäten.

In einem geschützten Rahmen entwickeln die Teilnehmenden aus ihren eigenen Erfahrungen Szenen, Bilder und Texte. Sie entscheiden selbst, wie sie ihre Geschichte erzählen möchten. Dabei geht es nicht um Opferrollen, sondern um Handlung, Widerstand, Zweifel und Stärke.

Wenn diese Geschichten auf die Bühne oder in Dialogräume kommen, berühren sie. Sie schaffen Verbindung, Verständnis und neue Perspektiven. Biografisches Theater verändert nicht nur die Menschen, die erzählen – sondern auch jene, die zuhören.